Geländer

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Aufruf
  3. Erstellung
  4. Höhenlage
  5. Handlauf
  6. Füllung
  7. Pfosten
Einleitung
Das Bauteil Geländer als Absturzsicherung wird in ACAD-BAU sowohl in der Ebene (z.B. bei Balkonen oder Dachgärten), als auch im Raum (z.B. bei Treppen oder Rampen) verwendet.

Ein Geländer hat mehrere Komponenten:
  • Handlauf als oberer Abschluss des Geländers, optional mit Befestigungsbolzen
  • Pfosten, auch mit individueller Aufteilung im Verlauf des Geländers.
  • Füllungen mit wahlweise horizontaler oder vertikaler Aufteilung und flexibler Anzahl der Stäbe.

Die Bauteilverwaltung enthält bereits einige vordefinierte Geländervarianten.

Aufruf
Der Aufruf erfolgt aus der Multifunktionsleiste:


Vordefinierte Geländer in der Werkzeugpalette: C8 Geländer (Auswahl)
Erstellung
Ein Geländer wird als ein Verlauf von Punkten, ausgehend vom Startpunkt bis zum Endpunkt, gezeichnet.

Das Geländer kann wahlweise mit einem frei definierbaren Abstand links, mittig oder rechts zum Verlauf konstruiert werden.

Es ist auch die direkte Eingabe eines 3D-Punkten als Verlauf des Geländers möglich oder dieser kann aus einer Vorkonstruktion, z.B. Polylinie in einer Seitenansicht oder einer Polylinie mit Bögen, hergeleitet werden.
Höhenlage
Die Höhenlage des Geländers ergibt sich in der Regel aus der Ebene.

Optional kann sich die Kopplung auf die OKFF des Höhenbereichs beziehen.
Handlauf
Der Handlauf begrenzt das Geländer nach oben hin. Es kann optional mit Befestigungsbolzen montiert sein. Hat das Geländer Pfosten, ist der Handlauf wahlweise mit einem frei definierbaren Abstand links, mittig oder rechts mit ihnen verbunden. Der Handlaufquerschnitt ist rechteckig oder rund.

Hat das Geländer einen 3D-Verlauf mit Stufen, kann die Höhe als konstant angegeben werden. In diesem Fall ist die Höhe des Geländers über jeder Stufenanstrittskante gleich.
Pfosten
Ein Geländer kann Pfosten haben. Es wird zwischen primären und sekundären Pfosten unterschieden:
  • Primäre Pfosten werden am Anfang und am Ende des Geländers erzeugt, wahlweise auch an gegebenen Eckpunkten im Verlauf.
  • Sekundäre Pfosten werden automatisch zwischen den primären Pfosten erzeugt. Hierzu kann als Berechnungsmethode eine feste Anzahl, Anzahl Stufen oder ein Min/Max-Abstand angegeben werden.
Der Pfostenquerschnitt ist rechteckig oder rund.

Hat das Geländer einen 3D-Verlauf, können die Pfosten optional bis auf die Basishöhe verlängert werden.
Füllung
Ein Geländer kann eine Füllung aus Stäben haben. Der Lage der Füllung wird mit einem frei definierbaren Abstand links, mittig oder rechts zu den Pfosten angegeben. Es ist eine Aufteilung durch eine vertikale oder horizontale Füllung möglich:
  • Vertikale Füllung mit automatischer Aufteilung über einen Min-/Max-Abstand zwischen den Stäben. Die Anzahl der Stäbe ergibt sich aus der verfügbaren Länge des Verlaufs.
  • Horizontale Füllung mit einer festen Anzahl von Stäben.
Die Füllung können nach oben und unten über Abstände begrenzt werden.

Der Querschnitt eines Füllelements ist rechteckig oder rund.

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