Unsere "Elphi"-Geschichte
2007
Die Hamburger Bürgerschaft beschließt den Bau eines Konzerthauses nach einer Idee des Architekten Alexander Gérard und nach Entwurf und Planung des Architekturbüros Herzog & de Meuron.

Bereits seit 2005 fördert die Stiftung Elbphilharmonie die Entwicklung des Hauses.

Wolfgang Schröder, Kunstliebhaber und Geschäftsführer der Computertechnik Buchholz ist überzeugt: "Zu einem derart selbstbewussten Bauwerk gehören schon Mut und eine Portion Größenwahn, aber gerade solche Leuchtturmprojekte sind für mich unverzichtbare Kulturbestandteile."

Die Stiftung bietet u.a. Patenschaften an und so übernimmt die Computertechnik Buchholz als erster Stufenpate die Patenschaft über die erste Stufe im Aufgang zum großen Saal.

(c) Herzog & de Meuron
Der "Sprung über die Elbe"
Anlass für die Internationale Bauausstellung Hamburg (2007 bis 2013) war das Leitprojekt „Sprung über die Elbe“. Gemeint war damit die vernachlässigten Stadtteile im Hamburger Süden in den Fokus der Stadtentwicklung zu bringen.

Über den Zustand des Hamburger Südens (hier: Harburg) schrieb der Komiker Heinz Strunk in seinem Buch Fleisch ist mein Gemüse: "Es gibt Orte, die sollte man früh verlassen, wenn man noch etwas vorhat im Leben". Harburg sei so ein Ort. Er liege am falschen Ufer der Elbe. "Das schöne, große, eigentliche Hamburg ist auf der anderen Seite."

Und noch etwas weiter im Süden liegt Buchholz. Mitten in der "Europäischen Metropolregion Hamburg", aber eben südlich der Elbe und "Im Süden von der Elbe, da ist das Leben nicht das selbe" [1].
2016
Eröffnung der Plaza. Gewohnt hanseatisch oder besser "hamburgisch" (sofern das ein Adjektiv ist).



2017 - Die Eröffnung
Der Bundespräsident Joachim Gauck ist da und fasst die vergangenen Jahre treffend zusammen: "Die Elbphilharmonie, sie galt als Traum und als Alptraum, als Weltstar und als Witz, als Blamage und als Wunder."

Es hat sich gelohnt. Die Dame Elbphilharmonie berauscht mit ihrer Architektur und fordert mit ihrem Klang. Es wird klar, man darf sie nicht anschreien. "Doch ", um es mit Daniel Kaiser[2] zu sagen: "wenn man zärtlich und liebevoll mit ihr umgeht, lächelt sie zurück."

Bei einem Date sollte man daran denken.

Die Patenschaft für die erste Stufe des imposanten Treppenaufgangs ist unser Beitrag aus der Metropolregion, der uns hoffentlich noch lange mit dem Haus verbinden wird. Der "Sprung über die Elbe" ist schließlich keine Einbahnstraße.

Das Schlußwort zu unserer Geschichte überlassen wir dem Bundespräsidenten: "Was wir aus der Baugeschichte der Elbphilharmonie lernen können, ist dies: Manchmal muss man sehr wohl ein Wagnis eingehen und auch Widerstände überwinden, um einer guten Idee zur Wirklichkeit zu verhelfen."

Einzelnachweise
  1. Kersten Augustin, DIE ZEIT Nr. 52/2016
  2. "Symphoniker Hamburg: Je sensibler, desto Elphi", http://www.ndr.de/kultur/elbphilharmonie/Die-Elbphilharmonie-Symphoniker-Hamburg-geben-Einstand,elbphilharmonie2358.html

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